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| www.Stadtfuehrer-Berlin.de Geschichte und Sehenswürdigkeiten Berlins  Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche Am Kurfürstendamm in Berlin findet man die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Sie wurde von Kaiser Wilhelm, dem zweiten in Gedenken an seinen Vater Kaiser Wilhelm, dem ersten gebaut. Fertig gestellt wurde die Gedächtniskirche 1895. Der Hauptturm der Kirche ist 113 Meter hoch, zudem gibt es noch fünf andere kleinere Türme. Gebaut wurde die Kirche im Stil der rheinischen Neuromanik. Im Großen und Ganzen wurde die Kirche sehr aufwendig hergestellt, mit vielen Verzierungen und Mosaiken, die Innenausstattung war sehr prunkvoll. Im zweiten Weltkrieg dann wurde sie weitestgehend zerstört. Erst sollte sie daraufhin abgerissen werden oder eine Glaskirche im Inneren gebaut werden, man entschied sich jedoch dafür, den zerstörten Turm so zu lassen und nur kleinere Türme neu hinzuzufügen. Als "hohler Zahn" ist sie zu dem Wahrzeichen des aus Trümmer auflebenden West-Berlin geworden, vor ihrer Zertrümmerung war sie das Symbol des vornehmen und zerstreuungssüchtigen "Neuen Westens". Heute stellt die Gedächtniskirche ein wichtiges Denkmal der Nachkriegsmoderne dar und gilt als eines der wichtigsten Wahrzeichen Berlins.
Adresse: Breitscheidplatz, 10789 Berlin-Charlottenburg
Anfahrt: Zoologischer Garten S-Bahn: S5, S7, S75, S9 U-Bahn: U2, U9 Bus: 100, 109, 110, 145, 149, 200, 204, 245, 249 |      |