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| Stadtführer-Berlin.de Geschichte, Sehenswürdigkeiten und Stadtführungen Berlin  Berlin Geschichte 1237-1920 Die Berliner Geschichte beginnt bereits vor der erstmaligen urkundlichen Nennung. Rund um den Berliner Raum beginnt die Geschichte bereits mit der Vor- und Frühgeschichte der Kaufmannssiedlung Cöllin. Reste dieser Zeit der ersten Besiedlung sind im Berliner Museum für die Vor- und Frühgeschichte in Deutschland, ebenso wie im Museumsdorf Düppel zu sehen. Im Museum, wie auch im Museumsdorf sind lebensnahe Nachbildungen zu betrachten und es werden mittelalterliche handwerkliche Techniken vorgeführt und gezeigt.
Im Jahr 1237 beginnt die hinterlassene Geschichte von Berlin. Damals wurde die Kaufmannssiedlung Cöllin am Ufer des Flusses Spree zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Name Berlin wurde erstmals 1244 amtlich genannt. Berlin bildete damals 1307 mit Cöllin ein Bund und wurde später im 14. Jahrhundert auch Gemeindeglied der Hanse. In den Jahren 1442 bis 1448 verlor Berlin seine städtische Selbstverwaltung an den Kurfürst Friedrich II.  Auf Kommando des preußischen Königs Friedrich I. wurde Berlin 1709 mit drei Vororten zur Residenzstadt verschmelzt. Es folgten zahlreiche Besetzungen, durch Österreich, Russland und durch Frankreich. 1871 wurde Berlin zur Hauptstadt des Deutschen Reiches. Die Sozialdemokraten riefen im Jahre 1918 am neunten November die Republik aus. Der Begriff Republik steht für eine Staatsform, die als Gegensatz zur Monarchie verstanden wird. Die Republik orientiert sich an Gemeinwesen und Gemeinwohl.
Die Hauptstadt Berlin vereinigte sich 1920 mit sieben benachbarten Städten von Berlin und 59 Landgemeinden, sowie 27 Gutsbezirken und verwirklichte somit die gegenwärtige Ausbreitung.
Die Ereignisse: Die Geschichte Berlins von 1237 bis 1920 zeigt den Wandel von einer kleinen Handels- und Kaufmannssiedlung zu einer bedeutenden europäischen Metropole. Die erste schriftliche Erwähnung, die sich auf Cölln am Spreeufer bezieht, stammt aus dem Jahr 1237, während Berlin selbst 1244 erstmals erwähnt wird. Beide Siedlungen lagen an einem wichtigen Handelsweg und bildeten im 13. Jahrhundert eine enge wirtschaftliche und politische Gemeinschaft. 1307 schlossen sie einen Bund, der später zur Vereinigung führte.
Im 14. Jahrhundert wurde Berlin-Cölln Mitglied der Hanse, was den Handel und den Wohlstand förderte. 1342 gab es das erste gemeinsame Rathaus, was die Zusammenarbeit der beiden Städte zeigt. 1356 wurde Brandenburg durch die Goldene Bulle zum Kurfürstentum erhoben, wodurch Berlin an Bedeutung gewann. Im 15. Jahrhundert wurde die Stadt unter den brandenburgischen Kurfürsten immer dominanter und wurde 1486 zur Residenzstadt der Hohenzollern.
Im 16. und 17. Jahrhundert brachte die Reformation, eingeführt von Kurfürst Joachim II. im Jahr 1539, religiöse Spannungen mit sich, die sich 1613 durch den Wechsel von Kurfürst Johann Sigismund zum Calvinismus weiter verschärften. Der Dreißigjährige Krieg verursachte große Zerstörungen und reduzierte die Bevölkerungszahl erheblich. Nach dem Krieg setzte der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm den Wiederaufbau in Gang, indem er eine Festung um Berlin baute und Glaubensflüchtlinge ansiedelte.
1701 wurde Friedrich III. zum König in Preußen gekrönt, und Berlin wurde zur preußischen Residenzstadt. Unter Friedrich Wilhelm I. und Friedrich dem Großen entwickelte sich die Stadt im 18. Jahrhundert zu einem Zentrum von Verwaltung, Militär und Kultur, das viele Künstler und Intellektuelle anzog. Im Jahr 1806 besetzten französische Truppen Berlin im Zuge der Napoleonischen Kriege, was die Stadt vor Herausforderungen stellte, aber auch Reformen brachte. Nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon erlebte Berlin einen neuen Aufschwung.
Ab etwa 1850 setzte die Industrialisierung ein, die Bevölkerung wuchs rasant, und Berlin wurde zu einem wichtigen Industrie- und Handelszentrum. Die Eröffnung der ersten Eisenbahnstrecke von Berlin nach Potsdam 1838 trug zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. Bedeutende Architekten formten das Stadtbild, und die Stadt wurde zu einem kulturellen Schmelztiegel aufgrund von Zuwanderungen.
1871 wurde Berlin zur Hauptstadt des Deutschen Kaiserreichs und erlebte eine enorme Expansion mit neuen Stadtvierteln und einer wachsenden Infrastruktur. Die Stadt wurde zur drittgrößten Metropole Europas und zu einem Zentrum für Wissenschaft, Kunst und Politik. Mit dem 1918 wurde die Republik nach dem Ersten Weltkrieg und der Abdankung Kaiser Wilhelms II. ausgerufen, was zu politischen Konflikten führte.
Am 1. Oktober 1920 trat das „Groß-Berlin-Gesetz“ in Kraft, das Berlin mit umliegenden Städten und Landgemeinden zu einer einheitlichen Verwaltung zusammenbrachte. Diese Reform schuf die Grundlage für die moderne Stadtentwicklung und führte zu einem raschen Anstieg der Bevölkerung. Die Geschichte Berlins von 1237 bis 1920 ist geprägt von Wandel, Kriegen, Migration und Innovationen, die den Weg zur heutigen Metropole geebnet haben. Berlin Geschichte 1933-1949 Berlin bietet viele Sehenswürdigkeiten, die bei einem Besuch entdeckt werden sollten. Dazu gehören das Brandenburger Tor, der Reichstag mit seiner Glaskuppel, die Museumsinsel als UNESCO-Welterbe und die East Side Gallery, wo über 100 Wandgemälde von internationalen Künstlern zu sehen sind. Weitere wichtige Attraktionen sind das Humboldt-Forum, der Berliner Dom und der große Tiergarten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Stadt zu erkunden. Neben klassischen Bustouren sind geführte Fußgänge beliebt, um historische Straßen hautnah zu erleben. Eine Schifffahrt auf der Spree ermöglicht es, die Sehenswürdigkeiten aus einer neuen Sicht zu betrachten. Auch Fahrradtouren sind eine Option, die oft thematisch gestaltet sind, etwa zu Industrieroute oder grünen Plätzen. Moderne Fortbewegungsmittel wie Segways bieten entspannte Sichtseen. Abenteuerlustige können an Rallyes teilnehmen, um versteckte Orte zu entdecken. Kulinarische Touren zeigen die vielfältige Gastronomie Berlins. |      |